MONDSTEIN

Mondstein gehört zur Feldspat-Gruppe und entsteht tief im Inneren magmatischer Gesteine, wo sich verschiedene Feldspat-Schichten beim langsamen Abkühlen miteinander verweben. Genau diese feinen, übereinanderliegenden Kristallstrukturen sind es, die später den typischen Schimmer – die sogenannte Adulareszenz – erzeugen. Dieses sanfte Lichtspiel wirkt, als würde sich eine kleine Mondbewegung im Stein selbst spiegeln. Je nach Lichteinfall gleitet ein milchiges Blau oder ein zarter weißer Schimmer über die Oberfläche, fast wie ein leiser Lichtnebel.

Dem Mondstein wird in der traditionellen Steinheilkunde eine besonders sanfte, intuitive und ausgleichende Wirkung zugeschrieben. Er gilt als Stein der inneren Rhythmen, der Weiblichkeit und der emotionalen Balance. Viele verbinden ihn mit einem Gefühl von Ruhe und Weichheit, das dabei helfen soll, die eigene Intuition bewusster wahrzunehmen und sich stärker mit dem natürlichen Rhythmus des Lebens zu verbinden. Wissenschaftlich nicht belegt.

Traditionell wird der Mondstein den Sternzeichen Krebs, Fische und Skorpion zugeordnet. Energetisch steht er vor allem in Verbindung mit dem Kronenchakra sowie dem Sakralchakra, wo er für Gefühlstiefe, Intuition, Kreativität und emotionale Offenheit stehen soll.

SCHWARZER MONDSTEIN

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